
Eine neue Website wirft ihren Schatten voraus - und das ist auch der Grund warum sich hier im Moment wenig tut. Für das Projekt www.internet-philosophen.de entwickele ich derzeit das Konzept & Layout, und darüber hinaus setze ich es mit CSS und html in die Tat um.
An der Programmierung arbeitet mein Partner campari - dem ich an dieser Stelle meinen Lob und Dank ausspreche!
Freitag, 5. Juni 2009
www.internet-philosophen.de
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Dienstag, 10. März 2009
... einmal über Los
Im Moment ist es hier etwas ruhiger, aber das nicht etwa weil ich weniger schreibe - im Gegenteil!
Der Aufbau eines neuen Blogs auf einem neuen Server ist im Gange. Nachdem die ersten Hürden mit Wordpress genommen wurden geht es nun an das Layout und die technische Umsetzung.
Einen kleinen Einblick vermittelt euch schon dieses Bild:
Seid nachsichtig wenn es in den nächsten 2 Wochen hier nur wenig neues zu lesen gibt - danach wird es um so besser ;)
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michamo
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Dienstag, 3. März 2009
Entdecke Musik die du magst aber noch nicht kennst - und höre sie kostenlos!
Du kennst den Gedanken "da draußen gibt es Unmengen wunderbare Musik - aber ich finde sie nicht, weil ich sie noch nie gehört habe"?
Diesen inakzeptablen Zustand wollen wir ändern - und zwar
- schnell
- einfach
- dauerhaft
und dafür wird es nicht nötig sein das du 24h am Tag 5 Radios gleichzeitig lauschst und die Kassetten deiner Kindheit überspielst.
Zwei Webseiten werde ich vorstellen mit denen es einfach möglich ist Perlen aus dem Musikuniversum zu fischen die deinem Geschmack entsprechen. Eine weitere wird dafür sorgen das die neuen Schätze nicht verloren gehen.
Los geht´s mit audiomap.tuneglue.net
Die Seite empfängt uns wunderbar aufgeräumt - es gibt exakt ein Eingabefeld in das wir den Namen eines Musikers eingeben können, im Beispiel habe ich mal Madonna gewählt.
Nachdem wir die Eingabetaste (früher stand da RETURN drauf - warum ist das nicht mehr so?) gedrückt haben erscheint in der Bildschirmmitte ein schwarzer Kreis, der sich beim überfahren mit der Maus einfärbt und vier Optionen anbietet, von denen uns nur die oberste interessiert:
Expand
Ein Klick, und wie von Zauberhand ordnen sich um Madonna weitere Künstler an, die ihr stilistisch ähneln. Beim Klick auf eine der angebotenen Möglichkeiten beginnt das Spiel von vorn, und so hangeln wir uns durch das ganze Musikuniversum - gute Reise, keine Panik - und danke für den Fisch ;)
Mir persönlich gefällt das aufgeräumte Layout und die grafische Darstellung der Ergebnisse sehr gut.
Tuneglue bedient sich zum einen der Musikdatenbank von Amazon, zum anderen der Algorithmen von last.fm - und genau dieser Internetseite werden wir uns nun zuwenden, um die Erkenntnisse die wir zuvor bei tuneglue gewonnen haben zu vertiefen.
Last.fm empfängt uns mit einer recht bunten Seite und sagt auch direkt an was uns geboten wird: "Basierend auf dem, was du hörst, empfiehlt Last.fm dir neue Musik".
Vorneweg: Um den Großteil der Funktionen nutzen zu können sollte man angemeldet sein. Es kostet nichts, ein Premiumaccount erhöht die Möglichkeiten - ist aber absolut nicht zwingend.
Doch auch so kann man loslegen, in dem man in eins der mit Pfeilen markierten Felder einen Künstler einträgt (in dem unteren Feld kann man auch einen sogenannten "Tag" oder einen Benutzernamen eingeben - dazu gleich mehr).
Nach dem drücken der Eingabetaste öffnet sich eine neue Seite, und direkt wird Musik abgespielt. Über dem Player steht der Name der Radiostation der nach dem Schema Künstlername+Radio gebildet wird. Wie schon bei Tuneglue werden mit dem gesuchten Künster andere Künstler assoziiert die stilistisch ähnlich sind. All diese werden nun abgespielt.
Und nun wird es richtig schön (aber nur dann, wenn man angemeldet ist - leider).
Die Assoziationen von last.fm muss man zum einen nicht akzeptieren, zum anderen kann man sie bestätigen. Dadurch "lernt" last.fm im Laufe der Zeit welche Musik dem eigenen Geschmack entspricht.
Gebannt werden Titel durch einen Klick auf das "Stopschild", "geliebt" werden Titel mit dem Herz. Darüber hinaus kann man auch einfach "weiter" klicken und den nächsten Song hören - eine Funktion die man sich bei vielen Radiostationen wünscht ...
Nutzt man diese beiden Funktionen lernt last.fm erstaunlich schnell was dem eigenem Geschmack entspricht. Es werden weiterhin assoziierte Titel abgespielt - aber nun sind wir immer öfter dort wo wir hin wollen:
Last.fm spielt uns Musik vor die wir mögen, aber niemals zuvor gehört haben.
Besonders lohnend kann die Suche nach sogenannten tags sein. Tags sind Schlagwörter, mit denen Künstler und einzelne Titel bei last.fm beschrieben werden. Beispiele für tags sind "classic", "romantic", "pop" oder "hip hop". Über tags findet man sehr schnell bislang unbekannte Musik.
Aufmerksame Blogbesucher haben es schon entdeckt:
Auf der rechten Seite meines Blogs unter dem Radio geht es direkt zu meiner Station:
michamos Musiksammlung
Vom Hörensagen kenne ich ein Programm, mit dem man die Musik von last.fm als MP3 auf den heimischen Rechner befördert. TheLastRipper speichert die Titel inklusive der ID-Tags (also Songtitel, Künstler, Album) sowie - insofern vorhanden, mit dem Cover.
Man kann die eigene Musiksammlung speichern, Künstler und ihnen ähnliche, nach Tags suchen usw. Das Ganze ist legal und kostenlos!
Viel Freude beim stöbern, staunen und entdecken!
Gerne könnt ihr diesem Post eure Erfahrungen als Kommentar hinzufügen.
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michamo
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Dienstag, 24. Februar 2009
Mittwoch, 18. Februar 2009
just a winter walk
Was für ein wundervoller Tag, Sonne, kein Wind, 5Grad plus und dennoch liegt Schnee und alles ist gefroren, perfekt um einen Spaziergang zu machen und die Gedanken schweifen zu lassen.
Die Natur ist im Umbruch, warm, kalt, tauen und gefrieren, sie kreiert wundervolle Formen, zeichnet mit groben und feinen Strichen ein fröhliches Bild der Vergänglichkeit auf die sich ständig wandelnde Leinwand.



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michamo
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Dienstag, 17. Februar 2009
Umweltprämie
Ursprünglich wollte ich diesen Beitrag über die Umweltprämie bereits Mitte Januar schreiben, da aber die Auswirkungen zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar zu erkennen waren, hatte ich mich entschlossen noch ein wenig zu warten, und nun ist es soweit.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beschreibt die Umweltprämie wie folgt:
"Bundesregierung fördert die Verschrottung alter und den Absatz neuer Pkw
Pkw-Halter, die sich für den Kauf eines neuen und gleichzeitig zur Verschrottung eines alten Fahrzeugs entscheiden, können einen Zuschuss in Höhe von jeweils 2.500 Euro beantragen. Hierfür stellt die Bundesregierung Mittel von insgesamt 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung."
Und weiter:
"[...]Das Neufahrzeug muss mindestens die Emissionsvorschrift Euro 4 erfüllen".
Quelle: BMWi
Es wird der Eindruck erweckt, dass beim Kauf eines Neuwagens zum einen die Umwelt geschont wird, zum anderen dass die Anschaffungskosten sinken. Darüber hinaus soll natürlich die Konjunktur angekurbelt werden, schliesslich ist die Umweltprämie ja Teil des Konjunkturpaket II.
Doch werden diese Erwartungen erfüllt? Stehen Verbraucher und Umwelt auf der Gewinnerseite?
Die Umwelt: Die Neufahrzeuge müssen Euro4 erfüllen, eine Norm die seid 2005 besteht, aber schon zuvor von vielen Fahrzeugen erfüllt wurde.
Ab September 2009 gilt die Euro5, mit der im Wesentlichen folgende Veränderungen eintreten:
- die Rußpartikel der Dieselfahrzeuge werden von 25mg/km auf 5mg/km gesenkt, für Benziner gibt es erstmals auch einen Maximalwert für Rußpartikel, der ebenfalls 5mg/km beträgt
- die Stickoxide mg/km sinken für Dieselfahrzeuge von 250 auf 180, für Benziner von 80 auf 70
Quelle: www.euractive.de
Würde man den Umweltaspekt ernst nehmen, so wäre es nur angemessen die Umweltprämie nur dann zu zahlen, wenn die Neufahrzeuge bereits jetzt die Norm Euro5 erfüllen.
Viele der Altfahrzeuge erfüllen bereits die Norm Euro4, und werden nun - trotz verhältnismässig guter Abgaswerte, verschrottet, und durch stärker motorisierte Neufahrzeuge ersetzt, was letztendlich der Umwelt schadet. Darüber hinaus gilt es auch die Energie zu betrachten, welche bei der Herstellung verbraucht wird. Unter diesem Gesichtspunkt wird ein Fahrzeug mit jedem gefahrenen Kilometer immer ökologischer, da die zur Produktion eingesetzte Energie länger genutzt wird ("ökologische Bilanz"). Verschrottet man nun Fahrzeuge, die bereits der Norm Euro4 entsprechen, vernichtet man zum einen die Produktionsenergie, zum anderen werden bestehende materielle Werte vernichtet. Mehr Infos dazu gibt es bei Wikipedia. Letztlich handelt es sich vor diesem Hintergrund nicht um eine Umwelt-, sondern nur um eine Abwrackprämie.
Der "Spareffekt": Werden Neuwagen durch die Umweltprämie tatsächlich billiger?
Natürlich, könnte man denken, schliesslich gibt es ja für den Altwagen 2500€.
Doch so einfach ist die Rechnung leider nicht. Zuerst gilt es zu beachten, wie hoch der tatsächliche Wert des Altwagens ist. Selbst unter ungünstigsten Bedingungen sollten immer noch 500€ beim Verkauf rausspringen.
Für den Kauf eines Neuwagens muss auch nicht selten ein Kredit aufgenommen werden. Die anfallenden Zinsen sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Die beiden genannten Punkte sind aber verhältnismässig unwichtig, wenn man die Preispolitik der Händler beobachtet, welche Zweifel daran weckt ob die Umweltprämie wenn schon nicht der Umwelt, so doch wenigstens der Konjunktur hilft.
Während im vergangenen Jahr noch Rabatte bis zu 30% möglich waren, sind sie in diesem Jahr auf 6-7% im Kleinwagensegment zusammen geschmolzen (Quelle).
Konnte man also 2008 durch Verhandlung den Kaufpreis eines Kleinwagens von 15.000€ noch auf bis zu 11.500€ drücken, können auf diesem Wege nun nur noch etwa 1000-1250€ eingespart werden. Selbst wenn man nun die Umweltprämie noch mit einrechnet, wird die Anschaffung unter dem Strich teurer, da die Händler die Prämie durch die Rabattsenkung einstreichen!
Die Konjunktur wird auch nur sehr bedingt angekurbelt, da vorrangig bereits produzierte und auf Halde stehende Wagen verkauft werden, die wie bereit oben erwähnt leider nur Euro4 erfüllen.
Zusätzlich gilt es auch zu beachten, dass eine ganze Generation von Altfahrzeugen verschrottet wird. Welche Gebrauchtwagen sollen nun Geringverdiener kaufen, all jene, die nicht über genug Geld verfügen um sich einen Neuwagen zu kaufen? Bereits jetzt ist der Gebrauchtwagenmarkt im Kleinwagensegment wie leergefegt.
Meine Meinung: Überspitzt muss man fragen "warum wird ein System subventioniert, welches in Zukunft in dieser Form nicht mehr existieren wird"?
Wir bauen immer noch Autos, Flughäfen und Straßen, ohne wirklich zu wissen mit welchen Treibstoffen wir sie in Zukunft nutzen wollen.
Die Umweltprämie ist mutlos und nicht zukunftsweisend. Langfristig wäre es vernünftiger nur solche Autos zu subventionieren, die mit Strom betrieben werden - aus Solaranlagen (im Idealfall effiziente Hybridanlagen) die ebenfalls stärker staatlich unterstützt werden.
Zur Zeit kann leicht der Eindruck entstehen, dass die Umweltprämie weder der Umwelt, noch dem Verbraucher, noch der Konjunktur nützt, sondern ausschliesslich der Automobilindustrie.
All jene, die nicht das Kapital haben um sich einen Neuwagen zu kaufen werden unter sozialen Gesichtspunkten benachteiligt. Und jene, die ganz auf ein eigenes Auto verzichten, werden nicht belohnt.
Einmal mehr werden Probleme durch Steuergelder auf Kosten zukünftiger Generationen gelöst.
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Sonntag, 18. Januar 2009
Hessenwahl - Die Entscheidung
Kennt ihr das Gefühl morgens zur Schule zu gehen, und man sieht die Minuten bis zum Beginn einer Klassenarbeit zerinnen? Tagelang hat man gelernt, aber das Thema entzieht sich der Möglichkeit es zu begreifen - und nun hofft man mit dem auswendig Gelernten eben so noch die nötige Punktzahl zum Bestehen zu erreichen.
Liebevoll wurde man mit Vitaminen und Süssigkeiten versorgt - und umso härter wiegt die sich langsam immer klarer abzeichnende Erkenntnis:
Was auch immer ich tun werde - es kann nur schlecht werden.
So werden sich heute viele fühlen, und auch ich fühle mich so, und das, obwohl die Vitamine und Süssigkeiteten für stärkere Stimulanzien das Feld räumen mussten.
Tagelang hat man versucht sich ein Bild vom SPD-"Newcomer" TSG zu machen, man hat sich nochmal die geradezu rechtsradikalen Aussagen vom alten Roland und seinen Kameraden auf youtube angesehen, man hat Elefantenrunden im Fernsehen verfolgt und so sehr man sich auch bemühte, die Antwort auf die Frage "wen soll und kann man wählen" wurde nicht gefunden.
Nun kann man also nur noch hoffen dass das, was man auswendig gelernt hat, reicht, die Intuition beim multiple-choice-test sicher zu leiten, um die Klassenarbeit nicht in den Sand zu setzen, denn würde man es tun heisst es wieder einmal mehr:
5 Jahre nachsitzen!
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michamo
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